Künstlerisches Anliegen

ich lasse mich in erster Linie von Gefühlen leiten und versuche, be-greifbare Dinge in erleb-bare Formen umzuwandeln, um dadurch die Betrachtenden emotional anzusprechen.

Seit Urzeiten ist die Materie in einer kontinuierlichen Umwandlung (Metamorphose) begriffen. Alles unterliegt Kräften und Gegenkräften und ist dadurch einer andauernden Veränderung ausgesetzt. Steine, Felsen (anorganische) und Lebewesen (organische) Materialien werden durch Erosion, Tod und unter dem Einfluss der Zeit (u.a. Naturgewalt) vernichtet, transformiert. Sie wandern in tiefere Schichten; es entsteht Ton, der alle Informationen früherer Epochen in sich birgt. Der Ton wird zu einem Behältnis (Erde), zum Grab mit eben jenen Informationen lebender und toter Materie, in dem seit je alles enthalten, alles vorhanden ist. 

Mit Hilfe der restlichen drei Elemente Wasser, Feuer und Luft versuche ich, Verborgenes längst vergangener Zeiten hervor zu heben und sichtbar zu machen. Dabei lasse ich nebst meinen ureigensten Gefühlen auch meine Gedanken, so etwa 

die  Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt ins Formenspiel einwirken. Für mich ist der Weg, das Entstehen eines Werkes wichtig, wobei ich der Ansicht bin, dass in einem Kunstwerk nie alles angesprochen werden kann. Entsprechend soll es zu Denkanstössen anregen, Fragen offen lassen. 

©Jürg C. Bächtold

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